position – immobilposition – immobil

Lautsprecher

 

Wie kann man sich Meinungen zugänglich machen?

In einem Raum werden die Stimmen zu den jeweiligen Kunstwerken zu einem Klangteppich verwoben. Jede der zehn mobilen Positionen hat in dieser Installation einen fest verorteten Gegenpart in Form eines Lautsprechers. Dieser Lautsprecher gibt die eingesprochene Besucherstimme so lange wieder, bis sich eine neue Person an dem Kunstwerk äußert. Die anonym abgegebenen Meinungen des Publikums werden in einer Soundinstallation gebündelt.

Durch den immobilen Teil von »position« wird ein Raum geschaffen, in dem sich alle ihrer Subjektivität bewusst werden dürfen. Aus der Summe der einzelnen Ansichten/Ideen/Positionen ergibt sich wiederum ein Meinungsquerschnitt. Die Besucher lassen diese Meinungen auf sich wirken und treten in den indirekten Dialog.

Wie können die Besucher navigieren?

Die Lautsprecher werden im Raum maßstäblich verortet, wie die mobilen Stationen über die Stadt oder das Ausstellungsgelände verteilt sind. Ein abstrakter Stadtplan aus Typografie wird auf dem Boden angebracht und dient zur Orientierung im Raum. An einem interaktiven Terminal können die Besucher erfahren, welchem Kunstwerk der jeweilige Lautsprecher zugeordnet ist.

Constanze Schüddenkopf
Interviewpartnerin Hamburg

»Position bietet mir die Chance zu einem Kunstwerk etwas zu sagen, das ich sonst nur anschauen kann und zu dem ich mich nicht äußern kann. Mir gibt es das Gefühl, dass meine Stimme Wert hat.«