position – mobilposition – mobil

Wie funktionieren die mobilen Stationen?

Jede der insgesamt zehn mobilen Stationen funktioniert autonom und überträgt die ein­gesprochenen Besucherkommentare in Echtzeit auf einen Server. »Blindgänger« werden programmatisch aussortiert. Auf der immobilen Seite der Installation werden die gespeicherten Audiofiles simultan von den Einplatinencomputern an den Lautsprechereinheiten heruntergeladen und im Loop abgespielt, bis die nächste verwertbare Datei zur Verfügung steht.

Alle Ansagen der Telefonhörer, das Intervall des Klingelns und die Anzahl der Stationen können jederzeit individuell angepasst werden. Die modularen Boxen wurden nachhaltig produziert und können sowohl in Innen- als auch Außenbereichen genutzt werden. »position« lässt sich flexibel an unterschiedliche kulturelle Kontexte anpassen:

»Es ist großartig, gerade bei Kunst, die Interaktion zwischen den Leuten stattfinden zu lassen und den Austausch über die Kunst durch Andere sowie von anderen Perspektiven mitzubekommen.«

Laura Bohn
Co-Founder Dock 7 Records & Management

Wie kann man »position« beziehen?

Zehn mobile Stationen werden an verschiedenen Orten mit Kunstwerken positioniert. Jede mobile »position« besteht aus einem Stativ, auf dem eine schwarze Box mit einem Telefonhörer angebracht ist. Die Interaktion an den »positionen« ist denkbar einfach: das Publikum kann selbstinitiiert die eigene Meinung, Gedanken und Empfindungen äußern oder wird durch das Klingeln des Telefons dazu aufgefordert. Wird der Hörer vom Publikum nicht von selbst abgenommen, klingelt die Installation
in definierbaren Zeitintervallen. 

Wie finden die Besucher zu den Stationen?

Unter http://app.position.jetzt/ können die Besucher die Verteilung der Stationen einsehen und sich die zugehörigen Informationen über Listen sowie Karten zugänglich machen. Als Teaser dient das aktuell Eingesprochene jeder Station. Die Nutzer können sich über die Karte zum räumlichen Teil der Installation navigieren, in dem sie anschließend die Web-App über ein Terminal im Raum erkunden können.

Lausche einer »position« zu den Kunstwerken von Lisa Alice Klosterkötter.